Magnesium und seine Wirkung – leicht und verständlich erklärt

Magnesium – Ein kleiner Exkurs für Nicht-Mediziner

Magnesium ist ein Mineralstoff, der lebensnotwendig für unseren Körper ist.

Wusstet ihr schon, dass sich 60% Magnesium in unserem Knochengewebe befindet, 20% in unseren Muskeln, 19% in den Weichteil-Geweben (wie zum Beispiel Knorpeln sowie in der Leber) und 1% des Minerals sich in unserem Blut befindet? Somit befindet sich Magnesium zu 99% in unseren Zellen und zu 1% außerhalb der Zellen, nämlich im Blut.

Magnesium ist unheimlich wichtig für unseren Körper! Denn wenn wir an einem Magnesium-Mangel leiden, kann das ziemlich ungemütlich für uns werden:

Magnesium ist an über 300 wichtigen Enzym-Reaktionen im Körper beteiligt. Enzyme sind kleine Helfer, die Magnesium brauchen, um ihre Arbeit zu erledigen. Magnesium steuert sozusagen diese Enzyme, die dann wiederum andere Prozesse in unserem Organismus übernehmen oder in Gang setzen.

Hier sind mal ein paar wichtige Beispiele, wofür das Magnesium verantwortlich ist:

Magnesium ist ganz wichtig, dass wir Energie bekommen.

Magnesium setzt in unseren Zellen einen bestimmten Kraftstoff frei, dieser nennt sich Adenosintriphosphat – kurz ATP. Das ATP gibt unserem Körper jede Menge Energie, damit unser Stoffwechsel optimal funktioniert.

Über 300 Enzyme sind jede Sekunde damit beschäftigt, Energie in den Zellen freizusetzen.

Wenn wir also zu wenig Magnesium in unserem Körper haben, würde es uns schwer fallen überhaupt in die Gänge zu kommen und fühlen uns schlapp.

Magnesium ist unerlässlich für die Protein-Bildung in unserem Körper und für unsere Zellmembran.

Der Mensch besteht aus 60% Wasser, 16% Proteine, 10% Fette und der Rest sind Mineralstoffe, Kohlehydrate und Nukleinsäuren (wie zum Beispiel die DNA). Die DNA ist der Träger der Erbinformation und der Bauplan für unsere Zellen bei der Erneuerung.

Also kurz gesagt: das Magnesium ist dafür verantwortlich, dass wir genügend Proteine bekommen, sonst würden unsere Zellen schrumpeln und wir würden ohne das Mineral auch ganz schön alt und faltig aussehen. Das heißt: wir würden viel schneller altern, als es uns lieb ist.

Außerdem wird unsere Zellmembran durchlässig, wenn wir einen Mangel an Magnesium haben. Der Austausch von vielen wichtigen Vitaminen und Mineralien, mit Hilfe unserer Enzyme, wäre total gestört.

Magnesium hat einen sehr großen Einfluß auf unsere Blutgefäße und unseren Blutdruck.

Magnesium verhindert außerdem, dass sich unsere Blutgefäße verengen, da wir sonst anfälliger für Thrombose, Herzinfarkt oder Schlaganfälle wären.

Es weitet also unsere Gefäße und reguliert dabei natürlich den Blutdruck. Ganz klar: wenn die Gefäße weit werden, dann fällt der Blutdruck!. Wenn jemand von Haus aus einen zu niedrigen Blutdruck hat, dann fällt er aber dennoch nicht noch weiter ab, denn nur der unnatürliche, also der zu hohe Druck der Gefäße wird gemindert.

Ohne Magnesium hätten wir dann auch Herzklopfen oder Herzrhythmus-Störungen und ein Engegefühl in der Brust.

Das Mineral hilft außerdem bei Kopfschmerzen und Migräne-Attacken – hier sind in der Regel die Blutgefäße meist zu eng, das Blut strömt somit in einer anderen Geschwindigkeit und mit viel zu hohem Druck durch unseren Körper und verursacht somit die Schmerzen. Führen wir dann Magnesium zu, weiten sich die Gefäße wieder und der Schmerz lässt nach.

Magnesium ist für Frauen sehr von Bedeutung.

Zum Beispiel in der Schwangerschaft: hier ist Mineral für das Geburtsgewicht des Babys verantwortlich. Wenn man in der Schwangerschaft einen Magnesium-Mangel hat, kann das sogar schwere Folgen für das Baby haben! Im schlimmsten Fall kann es auch zu einer Schwangerschaftsvergiftung kommen.

Magnesium ist auch bei diesem gemeinen prämenstruellen Syndrom (kurz: PMS) von Vorteil: Jede dritte Frau leidet and diesem ungemütlichen Zustand. PMS ist ein Syndrom, das Frauen ein paar Tage vor ihrer Periode bekommen: Die Brüste schwellen an und schmerzen, so dass man gar nicht mehr auf dem Bauch liegen kann. Oft kommen dann auch noch Regelschmerzen und Unterleibskrämpfe oder Stimmungsschwankungen dazu. In dieser Phase sind die Frauen dann so richtig unausstehlich und haben zum Teil auch heftige Depressionen.

Gut, dass es Magnesium gibt! Magnesium lindert nämlich diese Symptome und bewirkt, dass sich die Brustmuskulatur und die Gebährmutter-Muskulatur wieder entspannen kann. Gegen die Stimmungsschwankungen trägt Magnesium auch einiges bei, wobei wir beim nächsten Punkt wären...

Wir brauchen Magnesium unbedingt für unseren Stoffwechsel.

Magnesium ist an der Umwandlung von zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen beteiligt, die erst dann – in umgewandelter Form – in unsere Zellen gelangen können.

Das Mineral ist ein wahrer Verwandlungskünstler!

Magnesium ist zum Beispiel dafür verantwortlich, dass das "Sonnenvitamin" D, in seine aktive Form Vitamin D3 umgewandelt wird; sonst hätten wir nämlich alle Depressionen, weil D3 wiederum in Serotonin umgewandelt wird und Serotonin uns glücklich macht.

Vitamin D3 ist auch wichtig, dass Calcium in die Knochen transportiert wird, denn sonst hätten wir alle brüchige Knochen.

Nochmal kurz zusammengefasst: Ohne Magnesium entsteht kein Vitamin D3, ohne Vitamin D3 entsteht kein Serotonin und schlechte Laune. Ohne D3 hätten wir zudem unstabile Knochen. Daran sieht man mal, wie wichtig es ist, einen ausgeglichenen Magnesium-Spiegel zu haben!

Und wusstet ihr schon, dass Magnesium zusammen mit dem Hormon Insulin den Zucker in unsere Zellen schleust? Bei einem Diabetiker funktioniert die Insulin-Produktion, die in unserer Bauchspeicheldrüse statt findet, schlecht oder gar nicht. Der Zucker, der eigentlich in die Zelle geschleust werden soll, schwimmt frei in unserm Körper herum und verursacht so massive Schäden, da freischwimmender Zucker toxisch wirkt.

Symptome eines Diabetikers sind Taubheitsgefühle, Missempfindungen oder kribbeln an Händen und Füßen. Viele haben auch ein starkes Verlangen nach Süßigkeiten oder nach Salzigem. Im schlimmsten Fall entstehen offene Wunden. Daran ist der Zucker schuld, da er frei in unserer Blutbahn schwimmend sehr aggressiv reagiert.

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was jetzt genau das Magnesium mit Diabetes zu tun hat. Wir wissen ja jetzt, dass dieses Mineral enzymatische Reaktionen steuert – darunter eben auch die Steuerung von Insulin. Und Insulin benötigt Energie, also Treibstoff, damit es überhaupt ein Zuckermolekül tragen kann – Magnesium setzt genau diesen Treibstoff frei!

Viele Diabetiker leiden – ohne es zu wissen – auch an einem Magnesium-Mangel. Ist der Mangel ausgeglichen, funktioniert der Zuckeraustausch wieder wesentlich besser und die Insulin- Resistenz zurück zurück gehen.

Magnesium hält unser Nervensystem aufrecht.

Magnesium dient auch zur Reizweiterleitung in unseren Nervenzellen: Bei einem Magnesium-Mangel können bestimmte Signale im körpereigenen Reizleitungssystem nicht mehr weitergegeben werden und die Botschaft, die für unsere Zellen bestimmt ist, bleibt auf halber Strecke liegen oder kommt gar nicht dort an, wo die Information in unserem Körper benötigt wird.

Dadurch können dann viele Krankheitssymptome entstehen: zum Beispiel reagieren wir empfindlicher bei Stress, denn Magnesium hat nämlich die Gabe die Hormone Adrenalin und Noradrenalin zu hemmen und wirkt somit dem Stress entgegen. Adrenalin ist ja bekannt dafür, dass wir hibbelig, reizbar und unruhig sind. Viele werden deshalb bei einem Magnesium-Mangel nervös, sind schnell gereizt oder können nicht mehr richtig schlafen.

Manche bekommen bei Magnesium-Magel auch ein schlechtes Gedächtnis oder Konzentrationsstörungen.

Aber auch Tinnitus (ständiges Pfeifen im Ohr) ist oft mit einem Magnesium-Mangel verbunden, da durch die schlechte Durchblutung die Reiz-Weiterleitung zwischen Gehörgang und Gehirn gestört oder sogar blockiert wird.

Genauso verhält es sich auch bei Migräne oder Spannungskopfschmerzen, die wiederum mit Lichtüberempfindlichkeit und Übelkeit einhergehen. Die Übelkeit entsteht dann, wenn das Zusammenspiel der Nerven und Muskeln in unserem Magen-Darm-Trakt verrückt spielt. Einige bekommen dann auch Durchfall, Verstopfung oder Magenkrämpfe, bis hin zur Appetitlosigkeit.

So wird schnell klar, was ein Magnesium-Mangel im Nervensystem so alles auslösen kann...

Magnesium ist auch ganz entscheidend für unseren Bewegungsapparat.

Der Bewegungsapparat besteht aus unseren Muskeln und unserem Skelett, also den Knochen.

Magnesium entspannt unsere Muskeln, damit wir nicht unter Krämpfen leiden. Der Gegenspieler von Magnesium ist Calcium. Calcium spannt unsere Muskeln an, deshalb brauchen wir Magnesium, um die Muskeln wieder erschlaffen zu lassen, sonst wären wir ständig verkrampft und das könnte dann so richtig schmerzhaft werden.

Wenn wir an einem Magnesium-Mangel leiden, dann fangen wir an zu zittern oder bekommen Beinkrämpfe, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen und sonstige Verspannungen. Das ist sehr unangenehm und hat bestimmt jeder schon mal gehabt.

Neben der Entspannung unseres Muskelgewebes, ist Magnesium aber auch ganz entscheidend für den Erhalt stabiler Knochen. Man liest immer, dass wir Calcium benötigen, damit unsere Knochen schön hart und gesund bleiben. Das stimmt sicherlich, wenn das Verhältnis zwischen Calcium und Magnesium ausgeglichen ist. Calcium sorgt nämlich dafür, dass unsere Knochen hart und stabil bleiben, aber Magnesium ist dafür verantwortlich, dass unser Knochengewebe flexibel bleibt und nicht spröde wird.

Was ist ein ausgeglichenes Calcium-Magnesium- Verhältnis?

Erst einmal ist es ganz wichtig zu wissen, welche Aufgaben diese beiden Mineralien in unserem Körper übernehmen:

Das Calcium bestimmt unsere Knochendichte und die Festigkeit unserer Knochen. Bei einem durchschnittlichen Erwachsenen beträgt die Calcium-Konzentration in etwa 1 Kilogramm – davon befinden sich ca. 99% in den Knochen und 1 % sind im Blut. Dieses eine Prozent wird ständig zwischen Knochen und Blut ausgetauscht, da Calcium auch noch andere Funktionen im Körper steuert, wie zum Beispiel unseren Herzrhythmus.

Magnesium sorgt für eine gewisse Flexibilität des Knochens, weitet unter anderem unsere Blutgefäße und lockert unser Muskelgewebe. 99% des Magnesiums befindet sich in unseren Zellen und 1% schwimmt frei im Blut, damit es den Enzymen sofort zur Verfügung stehen kann.

Wenn wir uns diese beiden Mineralien zuführen, weil wir einen Mangel festgestellt haben, dann ist das Verhältnis sehr entscheidend, denn zu viel oder zu wenig kann auch Nebenwirkungen hervorrufen!

Das Verhältnis der Zufuhr von Calcium und Magnesium ist 2 zu 1.

Wenn wir zum Beispiel 400 mg Calcium über Nahrungsergänzungsmittel, zum Beispiel als Kapsel, zu uns nehmen, brauchen wir dann auch unbedingt noch 200 mg Magnesium, damit das Calcium mit Hilfe von Magnesium richtig in unseren Knochen eingebaut werden kann. Magnesium steuert das Calcium-Mineral, damit es auch in die Knochenzelle gelangt (genauso wie beim Insulin).

Wird jedoch zu wenig Magnesium zusammen mit Calcium eingenommen, in unserem Beispiel nur 100 mg, dann kann das Calcium nicht vollständig in die Knochen verbaut werden und der Überschuss schwimmt frei in unserem Blut herum. Jetzt verändert sich unserer Herzrhythmus: das Herz schlägt schneller und kräftiger und der Blutdruck steigt, weil sich unsere Blutgefäße verengen. Wir brauchen dann in diesem Fall mehr Magnesium, um den Druck wieder zu senken und um wieder in die Entspannungsphase zurück zu gelangen.

Anders verhält es sich, wenn wir mehr Magnesium als Calcium einnehmen: zum Beispiel 400mg Magnesium und nur 200mg Calcium. Das ist in diesem Fall zum Glück nicht so schlimm: Das komplette Calcium wird in die Knochen verbaut und das restliche Magnesium wandert in unseren Magen-Darm-Trakt und verursacht im unangenehmsten Fall Durchfall.

Magnesium reguliert sogar unsere Körpertemperatur.

Bei Fieber ist Magnesium dafür verantwortlich unseren Körper zu kühlen.

Auch bei Sportlern ist der Magnesium-Pegel sehr entscheidend: Nach einem Ausdauertraining steigt nämlich die Körpertemperatur an und wir beginnen zu schwitzen. Wenn der Körper überhitzt, versucht er durch Schwitzen diesen wieder zu kühlen – und das geschieht mit Hilfe von Magnesium. Ein Sportler ist also um so mehr auf Magnesium angewiesen, weil er durch das Schwitzen auch wieder jede Menge Magnesium verliert.

Magnesium ist auch ganz entscheidend für unser Atemwege.

Das betrifft diejenigen, die an einer Atemwegsentzündung oder chronischer Bronchitis leiden: Magnesium hat nämlich die Eigenschaft, den empfindlichen Reiz in den Bronchien zu verringern.

Wie gelangt Magnesium in unseren Körper?

Normalerweise nehmen wir Magnesium über unsere Nahrung auf. Die besten Nahrungsmittel-Quellen sind zum Beispiel Getreideprodukte, wie Haferflocken, Roggen und ungeschälter Reis. Nüsse, Sonnenblumenkerne, Pistazien und Leinsamen enthalten auch sehr viel von dem wertvollen Mineral. Auch in Obst und Gemüse, wie zum Beispiel Spinat oder Himbeeren, steckt viel Magnesium.

Da unsere Nahrung aber leider bei weitem nicht mehr den Mineralgehalt aufweist, wie noch vor ein paar Jahrzehnten, sind wir darauf angewiesen, Nahrungsergänzungsmittel zu uns zu nehmen. Die Böden auf denen die Nahrungsmittel heute angebaut werden, haben im Schnitt das 60fache an den wertvollen Mineralien und Spurenelementen verloren und somit verfügen unsere heutigen Lebensmittel auch nicht mehr über den erforderlichen Vitamingehalt.

Leider arbeitet die Industrie zusätzlich noch mit schädlichen Pestiziden, die wiederum den Vitamingehalt der angebauten Lebensmittel noch weiter drastisch senken. Deshalb ist es sehr wichtig, uns mit wertvollen Nahrungsergänzungen zusätzlich zu versorgen.

Magnesium gibt es als Nahrungsergänzungsmittel in den unterschiedlichsten Formen: in Tablettenform zum Schlucken, oder zum Auflösen als Pulver-Granulat oder aber auch zum Auftragen auf die Haut.

Am effektivsten ist die Aufnahme über die Haut, als sogenanntes Magnesium-Öl. Das Öl wird fast zu 100 % vom Körper aufgenommen und gelangt so schnell und ungehindert in unseren Blutkreislauf, wo es optimal und direkt eingesetzt werden kann.

Wenn wir Magnesium oral einnehmen, also als Kapsel oder als Getränk, dann muss es erst den ganzen Weg über den Magensaft und durch den Darm zurück legen, bis es dann später an den entsprechenden Stellen ankommt, wo es gebraucht wird. Durch diesen langen Weg wird das Magnesium leider schon durch die Magensäure verdaut und es kommen nur noch lediglich ca. 20% des Minerals in unseren Organismus. Da der Körper auf diesem Wege das Magnesium nicht zu 100% verwerten kann, reagiert er meist mit Durchfall. Das kommt dann denen zu Gute, die an Verstopfung leiden. Nehmen diese Personen Magnesium in oraler Form und entsprechender Dosierung ein, kann so die Verstopfung beseitigt werden.

Anders verhält es sich beim Magnesium Öl: Eine Überdosierung kann hier zum Glück nicht zustande kommen, da der Körper den Überschuss mit dem Urin wieder ausscheidet.

Ein weiterer Vorteil bei der Aufnahme über die Haut ist, dass es direkt auf die beanspruchten Körperstellen aufgetragen werden kann und die Haut somit noch zusätzlich gepflegt wird – zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, faltiger Haut, Muskelkater oder blauen Flecken – hier wirkt das Öl auch viel gezielter und schneller, als bei der oralen Aufnahme.

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